Geld verdienen als Blogger: So kannst Du den Blog monetarisieren (2020)

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, unabhängig und frei zu arbeiten? Ob zu Hause vom Wohnzimmer aus oder am Strand liegend – nur mit einem Notebook oder Tabletcomputer ausgestattet. Den unliebsamen Job kündigen und sein eigener Chef werden. Wer möchte nicht so flexibel arbeiten? Das Bloggen bietet eine solche Möglichkeit und man kann mit geringen finanziellen Mitteln beginnen. Viele erfolgreiche Blogger haben es vorgemacht und können sehr erfolgreich vom Blog-Business leben. Wenn Du gerne schreibst und eine Affinität zum Verfassen von Blog-Artikeln hast, kannst Du Dein Hobby zum Beruf machen und Dir mit einem Blog eine nebenberufliche Selbständigkeit aufbauen.

Geld verdienen als Blogger

In diesem Artikel zeige ich Dir, welche Möglichkeiten zum Geld verdienen als Blogger Dir zur Verfügung stehen.

Der Artikel wurde am 01.01.2020 überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht.

Geld verdienen als Blogger: Google AdSense

Du hast das Thema und die Zielgruppe gefunden und Dir einen Blog aufgebaut. Jetzt gilt es, diesen zu monetarisieren. Hier stehen Dir einige Möglichkeiten zur Verfügung. Die einfachste Möglichkeit zum Geld verdienen als Blogger ist Werbung mit Google AdSense.

Hierzu musst Du Dich zunächst bei Google registrieren und ein Konto anlegen. Somit wirst Du zum AdSense-Partner. Danach kannst Du im Content-Management-System Deines Blogs entsprechende Werbebanner in den Blog einbauen. Die Anzeigen werden dabei über JavaScript in den Blog integriert. Damit Dein Blog in das Google AdSense Programm aufgenommen wird, musst Du die Richtlinien von Google akzeptieren. Du darfst z. B. keine Besucher gezielt zum Klick auf bestimmte Anzeigen auffordern.

Bei Verstoß kann Dein AdSense-Konto ganz oder teilweise gesperrt werden.

Die Funktionsweise von Google AdSense sieht so aus. Es wird pro Klick abgerechnet, so dass Du als AdSense-Nutzer eine Provision bekommst, wenn jemand auf eine AdSense-Anzeige klickt. Die genaue Höhe der Vergütung hängt dabei von den Klickpreisen ab. Nach eigenen Angaben zahlt Google rund 68 Prozent der Einnahmen an die AdSense-Partner aus. Bezahlt ein Werbekunde für einen Klick auf eine AdSense-Anzeige einen Euro, verdient der Websitebetreiber daran etwa 68 Cent.

Das AdSense-Programm bietet eine einfache Möglichkeit zum Geld verdienen als Blogger. Um jedoch nachhaltig und viel Geld zu verdienen, ist eine große Reichweite und ordentlicher Traffic notwendig.

Geld verdienen als Blogger: Affiliate-Marketing

Geld verdienen als Blogger

Eine weitere, viel attraktivere Möglichkeit zum Geld verdienen als Blogger ist das Affiliate-Marketing. Affiliate-Systeme basieren auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision durch einen Link. Der Blogbetreiber registriert sich bei einem Affiliate-Partnerprogramm, z. B. Amazon Partnernet oder Digistore24. Aus dem Angebot des Affiliate-Partnerprogramms bewirbt der Blogger Waren und Dienstleistungen.

Dabei ist es unerheblich, ob es sich um physische oder digitale Produkte handelt. Auf dem Blog oder im Blogartikel wird der entsprechende Affiliate-Link integriert. Dieser enthält einen speziellen Code, der den Affiliate eindeutig beim Händler identifiziert. Durch den Link erkennt der Händler, von wem der Kunde geschickt wurde. Dieses wird durch das Cookie-Tracking ermöglicht. Kauft der Kunde das empfohlene Produkt oder ein ähnliches Produkt, erhält der Publisher (Blogger) eine Provision.

Die Höhe der Provision variiert dabei von zwei bis 40 Prozent, je nach Affiliate-Partnerprogramm und Produkt oder Dienstleistung. Somit bietet das Affiliate-Marketing eine sehr einfache und nachhaltige Möglichkeit zum Geld verdienen als Blogger.

Eine weitere Einnahmequelle für Dich als Blogger sind Sponsored Posts oder bezahlte Artikel. Doch, was ist ein Sponsored Post eigentlich?

Ein Sponsored Post oder Advertorial genannt ist ein Blog-Artikel, der von einem Werbekunden bezahlt wird. Der Blogbeitrag kann dabei entweder vom Kunden selbst verfasst oder vom Blogger geschrieben werden.

Das deutsche Presserecht verlangt eine deutliche Unterscheidung von redaktionellen und werblichen Inhalten. Somit musst Du jeden bezahlten Artikel als solchen kennzeichnen. Hier auf Karriereboss kennzeichne ich Sponsored Posts immer mit dem Hinweis „Anzeige“ und ordne diese dem Autor „Sponsored Post“ zu. Damit ist es für den Leser ersichtlich, dass es sich beim Artikel um bezahlten Inhalt handelt.

Geld verdienen als Blogger
Kennzeichnung von Werbung

Meinen ersten Sponsored Post habe ich nach knapp einem Jahr als Blogger verkauft. Ganz ohne Kundenakquise oder aktiven Werbemaßnahmen. Im Schnitt werden bei mir im Jahr vier bezahlte Artikel für einen Preis von 149 Euro (Stand 2020) pro Artikel gebucht. Ich arbeite mit zwei Online-Marketing-Agenturen zusammen und das sichert mir ein kleines Nebeneinkommen. Möchtest Du Geld verdienen als Blogger, so gilt auch hier: Weniger ist mehr. Als kleiner Blogger solltest Du es mit bezahlten Artikeln nicht übertreiben. Denke immer daran, als Blogger bist Du keine reine Werbeplattform, sondern ein unabhängiger Experte auf Deinem Themengebiet.

Werbeplatz vermieten

Neben AdSense und Affiliate-Marketing bietet die Vermietung von Werbefläche auf dem eigenen Blog eine weitere, durchaus interessante Möglichkeit, als Blogger Geld zu verdienen. Somit kannst Du Deinen Blog unabhängiger von Google & Co. monetarisieren und Dir ein relativ stabiles Einkommen aufbauen. Die Gefahr ist ausgeschlossen, dass z. B. das Affiliate-Netzwerk die Bedingungen ändert und Du über Nacht erhebliche finanzielle Verluste erleidest. Da Du mit dem Werbekunden direkt verhandelst, hast Du keinen Zwischenhändler und kannst Deine Preise selbst bestimmen. Somit bleibt Dir mehr in der Tasche. Gewinnst Du namhafte Werbepartner, profitiert Dein Blog-Image ebenfalls.

Natürlich müssen auch die Nachteile erwogen werden. Wenn Du mit Werbeplatz Geld auf Deinem Blog verdienen möchtest, so musst Du mit einem höheren Aufwand rechnen. Wenn Du – wie Karriereboss – in einem Massenthema unterwegs bist noch ein relativ kleiner Blog bist, wird es schwer sein, lukrative Kunden zu finden. Für gewerbliche Kunden zählt nun mal die Reichweite. Geld verdienen als Blogger geht erst ab einer gewissen Größe. An dieser Stelle sage ich ganz pauschal, erst ab 1000 Besuchern täglich, wirst Du für Unternehmen als Werbepartner interessant.

Eigene Produkte

Die ersten zwei Beispiele zum Geld verdienen als Blogger sind optimal zum Einstieg ins Online-Business geeignet. Es handelt sich jedoch um Werbeeinnahmen und das Empfehlen fremder Produkte. Wer jedoch in der ersten Liga spielen möchte, kommt am Thema eigene Produkte nicht vorbei. Hier bieten insbesondere digitale Produkte große Möglichkeiten zum Geld verdienen als Blogger. Sehr populär in diesem Bereich sind E-Books.

Diese können sehr einfach und mit vergleichsweise geringen Kosten erstellt werden. Zusätzlich zu E-Books kannst Du auch folgende digitale Produkte anbieten:

  • Videokurse
  • CMS Themes
  • CMS Plugins
  • Software

Die Vorteile der digitalen Produkte liegen auf der Hand:

Den geringen Erstellungskosten stehen gute Verdienstmöglichkeiten gegenüber.

Durch den technologischen Fortschritt sind die Vertriebsmöglichkeiten für digitale Produkte so einfach wie nie. Ein E-Book kann man ganz einfach mit einer Office-Anwendung* erstellen und bei Amazon Self-Publishing publizieren.

Im Gegensatz zu Google AdSense und Affiliate-Marketing bestimmt man den Preis für sein Produkt selbst und hat eine deutlich größere Gewinnspanne. Diese Möglichkeit zum Geld verdienen als Blogger ist skalierbar und sichert dauerhafte Einnahmen. Einmal erstellt, kann das digitale Produkt unendlich und automatisiert verkauft werden.

Selbstverständlich können auf dem Blog auch eigene physische Produkte in einem Online-Shop angeboten werden. Dabei wächst der Blog über die reine Informationsplattform hinaus und wird zu einer E-Commerce-Plattform.

Fazit

Geld verdienen als Blogger ist heute so einfach wie nie. Hat man sich eine ordentliche Reichweite aufgebaut, kann man davon gut leben. Persönlich blogge ich seit Anfang des Jahres 2017 und habe sehr schnell meine ersten Einnahmen durch Affiliate-Marketing erzielt.

Jedoch sollte man als Blogger oder angehender Blogger stets beachten, dass das Geld verdienen als Blogger kein Hobby, sondern Arbeit ist. Man muss gerne und gut schreiben können und dafür talentiert sein.

Man muss sich um die technischen Aspekte wie WordPress und Webspace kümmern. Um das Online-Marketing und die Suchmaschinenoptimierung muss man sich sorgfältig kümmern. Die tägliche Recherche und die Markt- und Konkurrenzanalyse gehören ebenfalls dazu.

Persönlich betreibe ich meinen Blog nebenberuflich und wende nicht selten mehr als 20 Stunden pro Woche dafür auf. Für den vorliegenden Artikel habe ich insgesamt sieben Stunden gebraucht. Das Schreiben an sich beansprucht am wenigsten Zeit.

Es ist die Recherche und die Suchmaschinenoptimierung, welche die meiste Arbeit verursacht. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und mit dem Bloggen anfangen möchte, kann sich ein nachhaltiges Online-Business aufbauen.

Sladjan Lazic

Sladjan ist Blogger aus Leidenschaft und Gründer von Karriereboss.de. Interessiert an den Themen Wirtschaft, Geschichte und Informatik, bloggt er seit 2017 über Arbeit, Karriere und digitale Medien. Zuvor war er 16 Jahre als Fachkraft für Schutz und Sicherheit tätig.
Sladjan Lazic

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