In eigener Sache: Neues Format auf Karriereboss

Nach mehr als zwei Jahren als Blogger habe ich so einige Formate und Content-Strategien hier auf Karriereboss ausprobiert. An erster Stelle stand und steht nach wie vor der Anspruch, möglichst qualitative und hochwertige Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen. Was natürlich nicht heißt, dass für jeden Blogartikel ein ganzer Tag für eine umfangreiche Recherche aufgewendet wird. Aber 70 Prozent der Blogartikel müssen sehr gut und „Evergreen“ sein. Das heißt, zeitlos und auch noch in zehn Jahren aktuell.

Besser Englisch sprechen

Was sich am Inhaltsformat zukünftig ändern wird, erfährst Du in diesem Artikel.

Back to the roots

Am Anfang meiner Bloggerkarriere – wenn man es so bezeichnen kann – stand die Idee und das Vorhaben, meiner Leidenschaft, dem Schreiben, nachzugehen und mir gleichzeitig ein Online-Business aufzubauen. Darin soll sich auch nichts ändern.

Als ich mir die ersten Kenntnisse darüber aneignete, was alles für einen Blog notwendig ist, was einen guten Blog ausmacht und wie man viele Leser gewinnt, lernte ich eines: Content is king. Ich habe mich sehr früh an den wirklich großen Blogs orientiert und versucht, dem Qualitätsanspruch der Großen gerecht zu werden. Ich habe sie nicht nachgeahmt, mich aber von ihnen durchaus inspirieren lassen.

Mit der Zeit stellte ich aber fest, dass ich immer weniger tatsächlich blogge und immer mehr obsessiv versuche, immer besseren Content zu produzieren. Was auch nicht schlecht ist. Doch ich stellte fest, dass ich mich in eine unendliche Leistungsspirale begab. Neulich schrieb ich einen Blogartikel und wollte diesen nicht länger als 1300 Wörter halten. Am Ende wurden es 2500 Wörter.

Am Ende warf ich einen Blick über den Artikel und fragte mich: „War das jetzt notwendig?“ 😮

Keine Woche ohne einen Blogartikel

Hätte es ein Blogartikel mit 1000 Wörtern zu diesem Thema nicht auch getan? Sicherlich. Und da erkannte ich, dass ich niemals für mich ein Höchstmaß gesetzt habe. Ich produziere die Blogartikel so, als würde es dabei um Leben und Tod gehen. Es ist ja schön, wenn man guten Content schreiben will, aber ich sollte mich doch mal an die eigenen Ratschläge in meinen Blogartikeln halten. Denn, Arbeit ist nicht alles und Leistung ist nicht alles.

Leider bin ich im letzten Jahr, was den Blog angeht, ein heimlicher Workaholic geworden. Wenn ich so zurückblicke, habe ich seit dem 17.02.2017 – dem Blogstart – keine einzige Woche ohne einen Blogartikel ausgelassen. Der einzige Zeitraum ohne aktives Schreiben von Blogartikeln war der Jahresurlaub 2018. Da habe ich drei Wochen lang wirklich nichts geschrieben, aber dennoch hier und da mal etwas überarbeitet und die Blogartikel auf sozialen Medien geteilt.

Dennoch erschien auch im Urlaub jede Woche ein Blogartikel da ich immer mindestens acht Blogartikel vorgeschrieben und veröffentlichungsbereit im Redaktionsplan bereithalte. Das kann man natürlich so machen. Dennoch werde ich dieses Jahr im Jahresurlaub nichts machen. Die vorgeschriebenen Artikel werden durch das CMS automatisch veröffentlicht und auf sozialen Medien geteilt.

Weiter stelle ich mir die Frage, ob ich wirklich auch über die Weihnachtsfeiertage Blogartikel veröffentlichen muss. Hier überlege ich, eine Pause zwischen Weihnachten und der ersten Januarwoche einzulegen.

Mehr freie Artikel

Nach längerer Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, etwas weniger komplexe und längere Blogartikel zu schreiben und stattdessen einfach mal zu bloggen. Denn nach Wikipedia ist das die Definition vom Bloggen:

„Ein Blogger steht als wesentlicher Autor über dem Text, schreibt zumeist in der Ich-Perspektive und integriert seine persönliche Meinung.“

Es wird auf Karriereboss selbstverständlich weiterhin Blogartikel zu Karrierethemen geben, aber auch mehr freie Artikel mit dem Fokus auf die Ich-Perspektive. Ich werde vermehrt Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt kommentieren und mehr meine Meinung einbringen.

Denn hinter einem Blog steht nach wie vor der Blogger. Sonst wäre es ein gesichtsloses Magazin. 😉

Weniger Artikel, mehr Qualität

Aufgrund der Tatsache, dass ich ab Anfang des Jahres beruflich sehr eingespannt bin und weiter meine selbständige Tätigkeit ausbaue, habe ich beschlossen, den Veröffentlichungszyklus von Blogartikeln zu ändern.

Ab Mai 2019 wird es auf Karriereboss nicht mehr wie gewohnt jede Woche einen Blogartikel geben. Stattdessen wird ein qualitativer Blogartikel (2000 Wörter Plus) pro Monat zuzüglich weiterhin ein kurzer Artikel (Quick Tip) jeden ersten Montag im Monat veröffentlicht.

Da dieser Blog für mich nach wie vor eine nebenberufliche Tätigkeit und nicht meine Haupteinnahmequelle ist, muss ich meine Zeit rational einteilen, sodass ich für den Blog weniger Zeit zur Verfügung habe, als für andere Projekte.

Dennoch möchte ich nicht minderwertige Artikel veröffentlichen, sondern gut recherchierte und aufbereitete Inhalte publizieren. In naher oder ferner Zukunft ist natürlich nicht ausgeschlossen, dem Blog wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen und öfter zu bloggen.

In eigener Sache: Neues Format auf Karriereboss
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Sladjan Lazic

Sladjan ist Blogger aus Leidenschaft und Gründer von Karriereboss.de. Interessiert an den Themen Wirtschaft, Geschichte und Informatik, bloggt er seit 2017 über Arbeit, Karriere und digitale Medien. Zuvor war er 18 Jahre als Fachkraft für Schutz und Sicherheit tätig.
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2 Kommentare

  1. Hallo Sladjan,
    ich bin auch eher ein Freund der wenigen Worte.
    Die elendlangen Artikel werden oftmals doch nur überflogen.

    btw. habe ich noch eine technische Frage.

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    Dieses Kommentare und Beiträge Abo wird ja über WordPress.com verwaltet.
    Mit welchem Plugin wird das gemacht.
    Ich finde es nämlich toll das den abonnenten gleich der ganze Beitrag oder auch nur ein Auszug in der Benachrichtigung präsentiert wird.

    Das würde ich auf meinen Blogs auch gerne einbinden.

    Ich freue mich auf Deine Antwort.

    Grüße Lothar

    1. Servus Lothar,

      für die Benachrichtigungsoptionen brauchst du kein Plugin, diese sind standardmäßig in WordPress enthalten, sofern du ein selbstgehostetes WordPress von WordPress.org betreibst. Wie es bei WordPress.com ist kann ich nicht sagen, da ich dieses nicht nutze.

      Viele Grüße
      Sladjan

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