Lohnfortzahlung: Krankenstand könnte Arbeitgeber Milliarden kosten

In der Corona-Krise meldeten sich mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krank. Aus diesem Grund mussten deutsche Arbeitgeber mehr Geld für die Lohnfortzahlung einplanen als bisher. Ein Grund könnte die telefonische Krankmeldung sein.

Anstieg um 2 Prozent

Wie der SPIEGEL berichtet, müssen Arbeitgeber im laufenden Jahr offenbar mit gut 1,6 Milliarden Euro an Zusatzkosten für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall rechnen. Dies berichtet eine noch unveröffentlichte Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), von der die „Rheinische Post“ berichtet. Anfang bis Mitte März ist die Zahl der Krankmeldungen in Deutschland sprunghaft angestiegen. Die vom 09. März bis Ende Mai geltende Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen hat dies laut der Studie begünstigt.

Der Krankenstand ist laut Krankenkassen von 4,5 Prozent Anfang März auf 6,5 Prozent Anfang Mai angestiegen.

Sladjan Lazic

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