Corona-Staatshilfen: Ikea will einen Teil der Nothilfen zurückzahlen

In der Corona-Krise mussten zahlreiche Geschäfte schließen und der Handel sowie Industrie kamen zum Erliegen. Der Möbelkonzern Ikea hat den wirtschaftlichen Shutdown wohl besser überstanden als andere. Jetzt will das Unternehmen einen Teil der gewährten Hilfen zurückzahlen, allerdings nicht in Deutschland.

Verluste zum Teil wieder ausgeglichen

Wie der SPIEGEL unter Berufung auf „Financial Times“ berichtet, will Ikea einen großen Teil der Kurzarbeiterhilfen zurückzahlen. Dies kommt insbesondere deshalb überraschend, da die Familie Kamprad, Eigentümerin des Ikea-Konzerns, ausgesprochen trickreich ist, wenn es darum geht, Steuergesetze zu unterlaufen. Wie es weiter heißt, hat das Unternehmen Kontakt zu Staaten aufgenommen, in denen es in den letzten Monaten staatliche Hilfen erhalten hat.

Jetzt nach der Corona-Krise verzeichnet das Unternehmen wieder Gewinne und die Nachfrage nach Heimwerkerbedarf steigt. Die ursprünglich Befürchtung des Managements, die Umsätze könnten um 70 bis 80 Prozent einbrechen, ist nicht eingetreten. Nach der Wiedereröffnung verzeichnen die Filialen eine so hohe Nachfrage, dass die Verluste der vergangenen Monate zum Teil wieder ausgeglichen werden konnten.

Sladjan Lazic

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