Coronakrise in den USA: Autovermieter Hertz hat Insolvenz angemeldet

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Geschäft mit Leihfahrzeugen in den USA zusammengebrochen. Die Traditionsfirma Hertz ist zahlungsunfähig und steht vor dem Aus. Das Unternehmen macht die US-Regierung mitverantwortlich.

Europa und Deutschland nicht betroffen

Wie der SPIEGEL berichtet, hat der Autovermieter Hertz aufgrund der Corona-Krise und der rückläufigen Nachfrage nach Leihwagen Insolvenz angemeldet. Der Rückgang von Reisen hat zu einem dramatischen und plötzlichen Einbruch bei Buchungen und Umsätzen geführt. Dies teilte das Unternehmen mit dem Sitz in Estero in Florida mit. Das Unternehmen verfügt über eine Milliarde Dollar an Barbeständen. Damit lässt sich der Betrieb bis auf Weiteres aufrechterhalten. In der Unternehmensmitteilung heißt es weiter, Hertz habe Maßnahmen eingeleitet, als sich im März 2020 die Krise abzeichnete.

Die Ableger von Hertz in Australien, Europa und Neuseeland seien von der Insolvenz zunächst nicht betroffen. Man beabsichtige, den Kunden weiterhin die gleiche Qualität anzubieten wie bisher.

Sladjan Lazic

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