Corona und Hartz IV: Ab sofort ist die telefonische Arbeitslosmeldung möglich

Um die Corona-Pandemie zu bewältigen hat die Bundesagentur für Arbeit die Bestimmungen wesentlich gelockert und den Zugang zu Leistungen von Arbeitslosengeld I und II erleichtert. Arbeitssuchende müssen nicht mehr persönlich in den Agenturen für Arbeit vorsprechen. Auch wer Termine nicht einhält, muss nicht mehr mit finanziellen Nachteilen rechnen.

Persönliche Vorsprache nur in Notfällen

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter bleiben trotz der Corona-Krise vorerst geöffnet. Die Mitarbeiter sind jedoch angehalten, sich auf die wichtigsten Tätigkeiten zu konzentrieren. Wie der Spiegel berichtet, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit, dass sich die Behörde auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen fokussiert. Die Vorschriften für Leistungsempfänger wurden laut Spiegel weitreichend gelockert.

Die Arbeitslosmeldung kann ab sofort bis auf Weiteres telefonisch erfolgen und die Leistungsempfänger sollen nun noch in begründeten Notfällen in den Dienststellen erscheinen. Alle nicht wahrgenommenen Pflichttermine bleiben ohne Rechtsfolgen, berichtet der Spiegel weiter. Der Antrag auf Grundsicherung kann „formlos in den Briefkasten eingeworfen werden.“ Leistungsempfänger haben keine finanziellen Nachteile durch Nichterscheinen zu befürchten.

Sladjan Lazic

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