Bundesagentur für Arbeit mit einem Minus von zehn Milliarden Euro

Die Bundesagentur für Arbeit bekommt die Folgen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren. Die Behörde hat in der Krise zehn Milliarden Euro an Rücklagen aufgebraucht – überwiegend für das Kurzarbeitergeld – und wagt die Prognose für das zweite Halbjahr nicht.

Auch in 2021 mit einem Defizit

Den Löwenanteil der Verluste an Rücklagen bilden die hohen Zahlungen für Kurzarbeitergeld sowie die gestiegenen Ausgaben für das Arbeitslosengeld und Sozialleistungen während der Corona-Pandemie. Die Agentur musste 7,85 Milliarden Euro allein für Kurzarbeitergeld und Sozialleistungen aufwenden. Die Zahlen stammen aus dem Bericht zur Finanzsituation der Arbeitslosenversicherung, wie der SPIEGEL berichtet. Laut diesem Bericht hat Detlef Scheele, Vorstandschef der Bundesagentur, ein Defizit von 30 Milliarden Euro für das laufende Jahr angekündigt. Ihm zufolge ist auch ein Defizit im nächsten Jahr wahrscheinlich.

Sladjan Lazic
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