Ölkonzern in der Krise: BP will bis zu 10.000 Stellen abbauen

In der Corona-Krise kam es zu einem rasanten Ölpreisverfall. Diese Entwicklung hat den großen Mineralölkonzernen das Geschäft vermiest. Daher hat sich das britische Unternehmen zu einem radikalen Schritt entschieden: BP will 15 Prozent der Angestellten einsparen.

Keine Boni, dafür Dividende

Wie der SPIEGEL berichtet, will der Ölkonzern BP weltweit bis zu 10.000 Stellen streichen. Dies entspricht rund 15 Prozent der insgesamt 70.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen gab nicht bekannt, an welchen Standorten die Stellenkürzungen stattfinden werden, doch es soll hauptsächlich die Verwaltung betreffen. Die Manager- und Führungsebene ist überproportional betroffen. Ein Drittel der Gruppenleiter soll entlassen werden.

Leitende Angestellte sollen in diesem Jahr keine Gehaltserhöhungen erhalten. Auch Bonuszahlungen sind sehr unwahrscheinlich. Anders als der Mitbewerber Shell hat sich BP nicht dafür entschieden, die diesjährige Dividende zu streichen.

Sladjan Lazic

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