Autovermieter Sixt streicht Dividende wegen Corona

Deutschlands größter Autovermieter Sixt leidet unter des Coronavirus-Ausbruchs. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, gehen die Reservierungen deutlich zurück, sodass der Fuhrpark verkleinert wird. Auch die Dividende wird gestrichen.

Starker Gewinneinbruch

Laut Vorstandschef Erich Sixt soll der Fuhrpark verkleinert sowie Investitionen verschoben werden. Sach- und Personalkosten werden in erheblichem Maß eingespart und stattdessen wird auf Carsharing und Langzeit-Verträge gesetzt. Das Unternehmen aus Pullach bei München teilte am Montagabend mit, dass sich der Abwärtstrend bei einer Ausweitung der Corona-Epidemie verstärken könnte.

Zum ersten Mal streicht Sixt die Dividende und zahlt nur für die Vorzugsaktien die Mindestausschüttung von fünf Cent je Aktie. Im letzten Jahr zahlte das Unternehmen noch 2,15 Euro für die Stammaktien und 2,17 Euro für die Vorzugsaktien. „Die Epidemie trifft die Mobilitätsbranche und damit auch Sixt in einer Intensität, die noch vor wenigen Wochen nicht absehbar war“, teilte Erich Sixt mit.

Sladjan Lazic

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